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5 Fragen an Alex Weissörtel

Im Rahmen unseres Formats „5 Fragen an“ freuen wir uns, Euch Alex Weissörtel vorzustellen. Als Teil des IT-Teams bei Raya bringt Alex umfangreiche Erfahrung in der Frontend-Entwicklung mit und ist maßgeblich an der Integration innovativer Technologien beteiligt. Seine Begeisterung für moderne Webstandards und seine Motivation, die Digitalisierung der Teleradiologie voranzutreiben, prägen seine Arbeit entscheidend. Im Interview berichtet Alex über seinen Weg zu Raya, seine Aufgabenbereiche und die Chancen und Herausforderungen, die er in der Teleradiologie sieht.

Frage 1: Wie bist Du auf Raya aufmerksam geworden und was hat Dich dazu bewegt, Teil des IT-Teams zu werden?

Das ist tatsächlich eine etwas ungewöhnliche Geschichte. Ich bin auf Raya durch eine Plakatwerbung im Englischen Garten aufmerksam geworden. Das Plakat hat meine Neugier geweckt, und ich habe dann im Internet recherchiert. Es hat sich dann herausgestellt, dass der Tech-Stack von Raya sehr gut zu meinen Kenntnissen passt. Zudem fand ich die Domäne im Gesundheitssektor unglaublich spannend. Also habe ich mich beworben, damals noch als Werkstudent, da ich noch meinen Master gemacht habe. Schon im ersten Vorstellungsgespräch habe ich gemerkt, dass das Team super sympathisch ist. Besonders beeindruckt hat mich außerdem das hohe Erfahrungslevel im IT-Team. Vor allem von David, Holger und Tobi konnte ich durch ihr enormes Wissen und ihre Erfahrung enorm viel lernen und tue es bis heute.  

Frage 2: Welche Aufgaben hast Du bei Raya und was gefällt Dir besonders an Deiner Arbeit in einem Unternehmen, das sich auf Teleradiologie spezialisiert hat, im Vergleich zu anderen IT-Positionen?

In unserem IT- und Development-Team handhaben wir es so, dass prinzipiell jede Person alles kann. Natürlich entwickeln sich mit der Zeit gewisse Spezialisierungen, und je mehr wir wachsen, desto mehr spezialisierte Rollen entstehen. Mein persönlicher Schwerpunkt liegt im Frontend, also im User Interface (UI), wo die User – also Radiolog:innen und Zuweiser – mit der Software interagieren. Besonders spannend war für mich die Einbindung unseres Viewers in Raya One. Damit können wir Bilddaten, die uns zugeschickt werden oder direkt aus den angeschlossenen Kliniken kommen, im Browser anzeigen. Ziel ist es, komplett auf lokale Installationen zu verzichten und alles webbasiert abzubilden. Das unterscheidet sich stark von meinen früheren Werkstudentenstellen, bei denen ich beispielsweise im Online-Marketing tätig war. Hier bei Raya habe ich das Gefühl, einen echten Beitrag zur Digitalisierung im Gesundheitssektor zu leisten. Es ist ein sehr sinnstiftender Bereich, und das motiviert mich enorm.

Frage 3: Wie trägt Deine Arbeit konkret dazu bei, die Prozesse in der Teleradiologie effizienter und sicherer zu gestalten?

Ein großer Vorteil bei uns ist die enge Zusammenarbeit mit den Radiolog:innen von Raya. Das ist in der Branche nicht unbedingt üblich. Normalerweise gibt es viele Hierarchien und Kommunikationsbarrieren in Krankenhäusern, aber bei uns haben die Radiolog:innen direkten Kontakt zum IT-Team. Das Feedback kommt unmittelbar, und wir können direkt darauf reagieren. Ein gutes Beispiel ist unsere Befundansicht: Wir haben dazu Workshops mit dem Radiologieteam gemacht und sie gefragt, wie die Oberfläche für sie am sinnvollsten aussieht. Das daraus entstandene Design haben wir direkt umgesetzt. Auch bei der Integration unseres neuen DICOM-Viewers bin ich im ständigen Austausch mit unserem ärztlichen Team, das Feedback fließt kontinuierlich in die Entwicklung ein. Dadurch sind unsere Lösungen sehr praxisnah und effizient.

Zusätzlich haben wir mit Raya One eine Plattform geschaffen, die durch Feedback und Erfahrungen stetig weiterentwickelt wird. Die Arbeitsprozesse der Radiolog:innen werden kontinuierlich hinterfragt: Wie läuft etwas bisher? Wie kann man es optimieren? Und wie schaffen wir Lösungen, die nicht nur technisch funktionieren, sondern für die Nutzer:innen echten Mehrwert bieten? Ein Beispiel ist die Reduzierung von unnötigen Telefonaten und manuellen Arbeitsschritten. Wir wollen, dass alles möglichst reibungslos läuft, denn das hilft den Radiolog:innen enorm und steigert gleichzeitig die Sicherheit der Prozesse.

Frage 4: Was sind aus Deiner Sicht die größten technologischen Herausforderungen in der Teleradiologie, und wie geht Dein Team damit um?

Eine der größten Herausforderungen ist definitiv der Datenschutz. Im Gesundheitssektor haben wir es nicht nur mit personenbezogenen, sondern auch mit hochsensiblen medizinischen Daten zu tun. Alles, was wir entwickeln, wird von Anfang an unter der Datenschutzbrille betrachtet. Ein besonderes Thema bei uns ist die Mandantenfähigkeit von Raya One. Verschiedene Kliniken dürfen ihre Daten nicht gegenseitig einsehen, obwohl sie auf derselben Plattform arbeiten. Die technische Umsetzung davon ist komplex, aber essenziell. Ein weiteres großes Thema ist die Integration der verschiedenen Krankenhaus-IT-Systeme. Allein in Deutschland gibt es eine unglaubliche Vielfalt an Systemen, die wir nahtlos anbinden müssen. Und dann ist da noch die Herausforderung der Bilddaten: Radiologische Bilder sind oft sehr groß, und wir müssen sicherstellen, dass sie performant und in höchster Qualität bei den Radiolog:innen ankommen, auch im Browser. Hier haben wir verschiedene Optimierungsstrategien entwickelt, um das möglich zu machen.

Frage 5: Was würdest Du sagen, macht Raya als Arbeitgeber besonders attraktiv?

Ganz klar: das Team. Ich habe selten so viele kluge und gleichzeitig bodenständige Menschen an einem Ort erlebt. Dazu kommt das moderne Büro direkt am Englischen Garten, ein super Standort mit vielen Möglichkeiten, mittags kurz frische Luft zu schnappen oder gemeinsam essen zu gehen.

Auch die Flexibilität ist ein großer Pluspunkt. Ich arbeite meist zwei Tage pro Woche im Homeoffice und das funktioniert wunderbar. Und was ich besonders schätze, ist der regelmäßige Austausch, auch interdisziplinär. Man bekommt viel von anderen Bereichen mit, sei es Medizin oder Produktentwicklung, und das erweitert den eigenen Horizont ungemein. Außerdem ist es bei Raya möglich, Vieles aktiv mitzugestalten und beeinflussen zu können, das ist eine tolle Chance. Es fühlt sich richtig an, hier dabei zu sein und die Zukunft von Raya mitzuformen.

Wollen Sie mehr über das Raya Team erfahren? Hier gehts zum Interview mit Julia Jakob. Unserer Senior HR Managerin.

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